Bericht Volleyball: Zwei Niederlagen des Mixed-Teams - 4. Platz
Der Saisonabschluss stand eher im Zeichen der Vorabendfeier
Die Mixedmannschaft ist zwar für engagiertes Auftreten bei Spieltagen bekannt, jedoch auch für ein ebensolches Auftreten im Rahmen der sogenannten Vorabendfeiern.
Diesmal fand eine leichte Qualitätsverlagerung aus der damaligen Zukunft (Sonntag - Spieltag) in die seit Sonntag zur Vergangenheit gewordene Gegenwart (Samstag - Feier) statt. Natürlich kann man das so nicht schreiben. Der Deutschlehrer hätte dies nicht ohne eine grellrote Randbemerkung durchgehen lassen. Z.B.: - schlechter Stil, zu verwirrend für Nicht-Insider!
Aha! Da fehlen noch einige Datails. Der Leser soll ja jetzt nicht denken :"Mist, im Grunde steht da ja garnichts geschrieben."
Um die Spielwochenendteilnehmermenschen nicht zu kompromitieren und gleichzeitig die Lesermenschen nicht leer ausgehen zu lassen, sollten hier doch noch einige "grobe" Details erwähnt werden.
Zunächst aber zum Spieltag am Sonntag, 25.04.2010 in Windecken:
TVO - Zellhausen 1:2
Der TVO geriet gegen die letztlich zweitplatzierten Zellhausener schnell in hohen Rückstand, der durch viel Kampf verkleinert aber nicht ganz wett gemacht werden konnte. An diesem guten Gegener konnte sich der TVO richtig "hochziehen" und hatte auch immer wieder gute Szenen. Der erste Satz ging zwar verloren aber mit der guten Energie aus der Endphase des ersten Satzes wurde der 2. Satz leicht dominiert und konnte vom TVO gewonnen werden. Im dritten Satz gerieten die TVOler leider gleich wieder in Rückstand, den sie nicht mehr aufholen konnten, weil Zellhausen gleichbleibend druckvoll spielte und verdient das Spiel in drei Sätzen gewann. Hier spielte der TVO zwar nicht schlecht, ist aber noch um einiges vom Maximalziel "befreites Aufspielen" entfernt.
TVO - Jügesheim 0:2
Nach einer sehr langen Ruhepause war der TVO im vorletzten Spiel des Tages wieder an der Reihe. Die Pause wurde offensichtlich nicht gut verkraftet. Die TVOler standen zwar auf dem Feld, waren jedoch noch nicht richtig wach. Die Jügesheimer begannen gleich mit druckvollen Aufschlägen womit sie sich eine hohen Führung erarbeiteten. Die TVOler versuchten natürlich gegenzuhalten, agierten dabei aber recht nervös und schafften es in keiner Phase, das Spiel an sich zu reißen. Dass die Jügesheimer, die letztlich den 5. Tabellenplatz belegten, wenig Schwächen zeigten, tat ein übriges. Der zweite Satz verlief ähnlich wie der erste. Der TVO stand etwas neben sich und verlor verdient mit 0:2.
Spielkader: Peter Sworowski, Thomas Hofmann, Heike Hübsch, Beate Jansen, Susan Schwendke, Eva Fuchs, Stefan Fuchs, Oliver Macheleidt, Thorsten Haller, Christian Werner, Heiko Spindler, Micha Buck, Frank Hauser. Als Gäste kamen erfreulicherweise Jana und Mike Blechinger mit Tochter Anna vorbei.
Gesamtfazit: Der große Spielerkader bei Trainings als auch bei Spielen ist sehr positiv, schafft aber auch die Tatsache, dass nicht alle miteinander eingespielt sein können. Trainer Dirk Haslöwer bietet ein anspruchsvolles Training und macht damit das Beste aus dieser Situation. Erschwerend bei diesem Spieltag kam noch dazu, dass sich an diesem Tag mit Heike Hübsch, Stefan Fuchs und Susan Schwendke drei Spieler verletzten. Gute Besserung von hier aus.
Nach diesem Exkurs in die nüchterne Welt der Spielergebnisse nun noch einmal zurück zum Geschehen außerhalb des Spielfeldes:
Grundsätzlich trinken die Spieler natürlich keinen Alkohol. Aber: Man muss sich doch mal mit einem Bierchen alles Gute wünschen (im Allgemeinen: Prost). Davon völlig unabhängig kam es zu mehreren fröhlichen und gleichzeitig sinnvollen Redebeiträgen, die mitunter filmisch dokumentiert wurden. Der erfahrene, Afrika-erprobte Dokumentarfilmer ist momentan noch beim Sichten des Materials. Auf Wunsch kann interessierten Teilnehmern das Videomaterial zwecks Analyse der eigenen (auf keinen Fall zur fremden) Psyche zur Verfügung gestellt werden.
Es wurden Witze erzählt (der Schreiber kann sich nur leider wie immer an keinen einzigen erinnern), Katalogseiten im Hinblick auf Kosteneffizienz gesichtet (langweilig? - nein!), Geschichten von früheren Ausflügen und Feiern verbreitet, zukünftige Lehrgangsaufenthalte in chinesischen 4-Sterne-Hotels geplant und natürlich den tollen Gastgebern Anja und Thomas zuliebe noch ein 2. kleines Bierchen getrunken.
Als wenn das nicht schon genug gewesen wäre, kümmerte sich der Gastgeber mitten in der Nacht liebevoll um die Schlafunterkünfte der Gäste. Schließlich sollte ja jeder einen Schlafplatz mit Mainblick bekommen. Dass am Ende keiner einen Mainblick hatte, war nicht so schlimm, es war ja sowieso dunkel. Nach einem kräftigen sonnenbeschienenen Frühstück am nächsten Morgen ging es dann zum oben beschriebenen Spieltag - wir haben mal wieder was erlebt.
Frank Hauser



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